Hallo, kurze und einfache Frage, mit hoffentlich vielen langen Antworten
Welche Ladekarten nutzt ihr und wie sind Eure Erfahrungen?
Danke.
Hallo, kurze und einfache Frage, mit hoffentlich vielen langen Antworten
Welche Ladekarten nutzt ihr und wie sind Eure Erfahrungen?
Danke.
ADAC e.V. | Clubleistungen | 15.07.2024
Kooperation mit Aral pulse garantiert Mitgliedervorteil und transparente Festpreise/Keine monatliche Grundgebühr.
E-Auto-Laden: Das kostet öffentlicher Ladestrom
So viel bezahlt man für das öffentliche E-Auto-Laden
Die Kosten für Elektroauto-Ladestrom an öffentlichen Ladesäulen bestimmen die Betriebskosten von E-Autos. Die gute Nachricht: Einige Anbieter haben die Tarife gesenkt. Das bezahlt man für öffentliches Laden – mit und ohne Vertrag!
(…) Das kostet Super-Schnellladen bei Ionity
Der Schnelllade-Gigant Ionity (rund 4500 HPC-Ladepunkte an 700 Standorten mit bis zu 350 kW Ladeleistung in Europa) bietet zwei Sondertarife für Viellader an. Der günstigste dieser Sondertarife heißt "Ionity Passport Power": Für eine Monatsgebühr in Höhe von 11,99 Euro (im ersten Monat 7,99 Euro) zieht man superschnell Gleichstrom für 0,39 Euro pro Kilowattstunde. Das ist 30 Cent pro kWh günstiger als im Standardtarif ohne Monatsgebühr, zahlt sich also schon nach 40 geladenen Kilowattstunden im Monat aus.
Wer weniger lädt, kann den Tarif "Ionity Passport Motion" für monatlich 5,99 Euro (im ersten Monat 3,99 Euro) sowie 0,49 Euro pro kWh buchen. Beide Tarife können jederzeit gekündigt und gewechselt werden.
In vielen Ländern Europas liegen die Tarife niedriger: So zahlt man in Frankreich 0,59 Euro für spontanes Ionity-Laden. Der Tarif "Power" kostet dort 0,33 Euro pro kWh, bei "Motion" zahlt man 0,39 Euro für die kWh – der Standardtarif liegt bei 0,59 Euro/kWh. Die Monatsgebühren sind europaweit einheitlich. Details sind über die lokalen Websites und die Ionity App abrufbar. Ohne die Passport-Option kostet Ionity-Laden in Deutschland aktuell 0,69 Euro.
EnBW ist Marktführer in Deutschland (mehr als 4500 eigene Schnellladepunkte, über 2400 AC-Ladepunkte). Seit Juni 2024 zahlt man im teuersten S-Tarif, der ohne Monatsgebühr gilt, 59 Cent pro kWh – zuvor waren es 61 Cent. Ansonsten ändert sich nichts im Hausnetz.
Im Roaming sind die bisherigen Einheitstarife nun variabel. Unabhängig davon, in welcher Tarif-Gruppe ("S", "M", "L" oder "Vorteils-Tarif" für Hausstromkunden) man sich befindet, zahlt man europaweit stufenlos zwischen 59 und 89 Cent pro Kilowattstunde. Je nachdem, wie teuer der jeweilige Betreiber ist. Das betrifft auch die HPC-Superschnellladesäulen von Ionity und EWE Go, für die es bisher Spezialpreise gab.
Für Wahlfreiheit in der neuen Roaming-Tarifstruktur überarbeitete EnBW seine Lade-App Mobility+, die von rund einer halben Million E-Autofahrern genutzt wird. Ein Preisfilter zeigt nun Alternativen, also günstige(re) Ladesäulen im Umfeld. Außerdem werden auf dem Kartenausschnitt Empfehlungen über benachbarte Ladesäulen mit niedrigerem Tarif eingeblendet.
Der Oldenburger Energieversorger EWE geht einen ähnlichen Weg: Ab 1. November gelten im gesamten eigenen Ladesäulen-Netz "EWE Go", immerhin 2000 Ladepunkte, Einheitstarife. Egal also, ob man an langsamen AC- oder superschnellen DC-Kabeln tankt, der Anbieter kassiert einheitlich 52 Cent pro Kilowattstunde. Auch der Roamingpreis für die europaweite Tank-Stromversorgung wird nivelliert: Egal, bei welchem Anbieter und mit welcher Ladeleistung man zapft, es kostet immer 62 Cent/kWh.
Zuvor unterschied EWE tariflich zwischen Wechselstrom- und Gleichstromladen. An den langsameren Ladepunkten kostete Strom 49 Cent/kWh, an den schnellen 59 Cent/kWh. Das setzte sich beim Roaming fort: 59 Cent/kWh fürs AC-Laden, 64 Cent/kWh fürs DC-Laden.
(…)
meinen inster habe ich zwar noch nicht, aber für den anfang habe ich mir ladekarten von EWE Go und EnBW bestellt... von denen gibt es hier ganz in der nähe viele günstig gelegene ladesäulen... z.b. bei mcdonalds und vor einem aldi...
Wer Mitglied im ACE (Auto Club Europa) ist hier ein Hinweis:
meinen inster habe ich zwar noch nicht, aber für den anfang habe ich mir ladekarten von EWE Go und EnBW bestellt... von denen gibt es hier ganz in der nähe viele günstig gelegene ladesäulen... z.b. bei mcdonalds und vor einem aldi...
![]()
![]()
EWE hat für mich noch den Vorteil, keine Blockiergebühr zu erheben.
Ich lade ab und zu über Nacht in öffentlichen oder Hotel-Tiefgaragen AC und da ist das sehr praktisch.
Klassisches Destination-Charging halt.
Wegen dieser Besonderheit nutze ich EWE der Fairness wegen auch fast immer beim DC-charging. Ausnahmen mache ich nur ab und zu bei Tesla.
Habe mir auch schon mal überlegt welche Ladekarte ich nehmen soll.
Ich glaub die von Hundai selber, aber welchen Tarif, den flex oder smart und die Ew go?
Grüße Leopold
Habe mir auch schon mal überlegt welche Ladekarte ich nehmen soll.
Ich glaub die von Hundai selber, aber welchen Tarif, den flex oder smart und die Ew go?
Grüße Leopold
Du solltest dir ausrechnen, was dir die einzelnen Tarife bringen. Wie viel lädtst du monatlich bzw. über das Jahr verteilt?
Ich habe erst einmal den kostenlosen Smart-Tarif genommen und den kleineren Pulse-Tarif für 4,99 dazu. Außerdem habe ich mir kostenlose Ladekarten von Vattenfall InCharge, EWE Go und Electroverse. Welche ich davon nutzen werde, werde ich sehen.
Beispiele mit 50kWh pro Monat:
EWE Go, 52ct pro kWh: 26 Euro
Jet AdHoc, 49ct pro kWh: 24,50 Euro
ChargeMyHyundai Smart mit Pulse Light, 49ct pro kWh: 24,50 Euro plus 4,99 monatlich -> 29,49 Euro
ChargeMyHyundai Smart mit Pulse Premium, 39ct pro kWh: 18 Euro plus 9,99 monatlich -> 27,99 Euro.
ChargeMyHyundai Smart mit Ionity Premium, 49ct pro kWh: 24,50 Euro plus 7,49 monatlich -> 31,99 Euro
Beispiele mit 100kWh pro Monat:
EWE Go, 52ct pro kWh: 52 Euro
Jet AdHoc, 49ct pro kWh: 49 Euro
ChargeMyHyundai Smart mit Pulse Light, 49ct pro kWh: 49 Euro plus 4,99 monatlich -> 53,99 Euro
ChargeMyHyundai Smart mit Pulse Premium, 39ct pro kWh: 39 Euro plus 9,99 monatlich -> 48,99 Euro.
ChargeMyHyundai Smart mit Ionity Premium, 49ct pro kWh: 49 Euro plus 7,49 monatlich -> 56,49 Euro
Über ChargeMyHyundai Flex oder Smart allein lassen sich die Kosten nicht vernünftig vorhersagen. Smart für 4,99 im Monat gibt nur 15% zusätzliche Ersparnis auf den Flex-Tarif, da muss man eine Menge laden, bis sich das rentiert.
Glücklicherweise haben mehr oder weniger alle Tarife eine monatliche Laufzeit, damit kann man sie schnell kündigen oder umstellen.
Bei allen Karten mit monatlicher Grundgebühr sollte man sich gut überlegen, ob es sich lohnt und ob man beim gewählten Betreiber relativ problemlos überlall laden kann. Muss ich nur einmal woanders laden, lohnt es sich womöglich schon nicht mehr (auch wenn wir hier nur von wenigen Euro sprechen), wenn ich allgemein wenig fahre.
Alles anzeigenDu solltest dir ausrechnen, was dir die einzelnen Tarife bringen. Wie viel lädtst du monatlich bzw. über das Jahr verteilt?
Ich habe erst einmal den kostenlosen Smart-Tarif genommen und den kleineren Pulse-Tarif für 4,99 dazu. Außerdem habe ich mir kostenlose Ladekarten von Vattenfall InCharge, EWE Go und Electroverse. Welche ich davon nutzen werde, werde ich sehen.
Beispiele mit 50kWh pro Monat:
EWE Go, 52ct pro kWh: 26 Euro
Jet AdHoc, 49ct pro kWh: 24,50 Euro
ChargeMyHyundai Smart mit Pulse Light, 49ct pro kWh: 24,50 Euro plus 4,99 monatlich -> 29,49 Euro
ChargeMyHyundai Smart mit Pulse Premium, 39ct pro kWh: 18 Euro plus 9,99 monatlich -> 27,99 Euro.
ChargeMyHyundai Smart mit Ionity Premium, 49ct pro kWh: 24,50 Euro plus 7,49 monatlich -> 31,99 Euro
Beispiele mit 100kWh pro Monat:
EWE Go, 52ct pro kWh: 52 Euro
Jet AdHoc, 49ct pro kWh: 49 Euro
ChargeMyHyundai Smart mit Pulse Light, 49ct pro kWh: 49 Euro plus 4,99 monatlich -> 53,99 Euro
ChargeMyHyundai Smart mit Pulse Premium, 39ct pro kWh: 39 Euro plus 9,99 monatlich -> 48,99 Euro.
ChargeMyHyundai Smart mit Ionity Premium, 49ct pro kWh: 49 Euro plus 7,49 monatlich -> 56,49 Euro
Über ChargeMyHyundai Flex oder Smart allein lassen sich die Kosten nicht vernünftig vorhersagen. Smart für 4,99 im Monat gibt nur 15% zusätzliche Ersparnis auf den Flex-Tarif, da muss man eine Menge laden, bis sich das rentiert.
Glücklicherweise haben mehr oder weniger alle Tarife eine monatliche Laufzeit, damit kann man sie schnell kündigen oder umstellen.
Bei allen Karten mit monatlicher Grundgebühr sollte man sich gut überlegen, ob es sich lohnt und ob man beim gewählten Betreiber relativ problemlos überlall laden kann. Muss ich nur einmal woanders laden, lohnt es sich womöglich schon nicht mehr (auch wenn wir hier nur von wenigen Euro sprechen), wenn ich allgemein wenig fahre.
Hallo
danke Dir für die ausführliche Antwort, es ist mein erstes E- auto und bin ich schon aufgeregt, wie ich damit zurecht komme.
Probefahrt habe ich ja schon mit diversen gemacht, aber selber eins haben ist schon etwas anderes.
Grüße
Bei allen Karten mit monatlicher Grundgebühr sollte man sich gut überlegen, ob es sich lohnt und ob man beim gewählten Betreiber relativ problemlos überlall laden kann. Muss ich nur einmal woanders laden, lohnt es sich womöglich schon nicht mehr (auch wenn wir hier nur von wenigen Euro sprechen), wenn ich allgemein wenig fahre.
Das ist bei allen "akademischen" Vergleichen ein richtiger und wichtiger Punkt
Ich lade vielleicht 5mal im Jahr an DC / HPC und da spielen die Preisunterschiede kaum eine Rolle. Ich nutze als Plan B EWE oder EnBW (der Abdeckung wegen - Preisvergleiche habe ich aufgegeben) und als Plan A lade ich meist bei Tesla. Macht das Leben einfacher.