Hallo Zusammen,
ein spannendes Thema. Wie entwickelt sich der Akku im Laufe der Zeit beim Hyundai Inster Reichweite
Teilt gerne eure Erfahrungen!
Markus
Hallo Zusammen,
ein spannendes Thema. Wie entwickelt sich der Akku im Laufe der Zeit beim Hyundai Inster Reichweite
Teilt gerne eure Erfahrungen!
Markus
Ich kann meine Erfahrungen nur aus dem Besitz eines Tucson PHEV teilen und meine Erwartungen an den Inster der ja ein BEV ist.
Vieles wird wahrscheinlich dem Rechenstift zum Opfer fallen.
.
Also rund 50kwh würden bei gutem Akkumanagement wohl ausreichen.
Also man rechne:
Um im besten Ladehub von 20 bis 80% zu bleiben, wäre die Restkapazität 60 Prozent.
Das heißt also 30 kwh.
Das würde für rund 250km Stadtbetrieb reichen.
Im Winter bei unseren Tem
peraturverhältnissen vermutlich für 150km.
Laden
Es sollte mi 22kw dreiphasig zu laden möglich sein.
Leider nein
DC Laden wäre ein Muß
Vermutlich gegen Aufpreis.
Wärmepumpen angeblich Serie.
Gut
Akkuvorwärmung
Vermutlich nicht.
Ich persönlich würde mir eine Allradvariante wünschen.
Kommt vermutlich nicht.
Hallo gmh, willkommen im Forum!
Danke für deinen Bericht, die Wärmepumpe wird in der EV Database allerdings als "optional" geführt. Wir lassen uns überraschen.
Hyundai INSTER Standard Range (2024) Preise und technische Daten - EV Database (ev-database.org)
Wir sollten uns schon mal Gedanken über die Eigenheiten von Lithium-Eisenphosphat-Akkus machen, mit denen der Hyundai Inster wohl bestückt sein wird.
Fazit: Moderne LFP-Akkus sind robust, aber nicht unverwüstlich. Eine Studie zeigt, dass LFP-Akkus am schnellsten altern, wenn sie ständig zwischen 75 und 100 % SOC betrieben werden. E-Auto-Fahrer sollten daher den Wohlfühlbereich beachten und extreme Temperaturen meiden. Das Batterie-Management-System der LFP-Zellen benötigt eine regelmäßige Kalibrierung durch vollständiges Laden, um genaue Daten zu liefern. Dennoch sollte man den Akku nicht dauerhaft auf 100 Prozent laden und lange stehen lassen.
Nun das würde in meinem Falle bedeuten.
Das Fahrzeug steht bei mir immer länger da ich wenig fahre.
So sollte ich dasselbe dann immer maximal auf 50% aufladen, was beim großen Akku so um die 150km bedeuten würde.
Wenn ich dann wirklich mal weiter weg will, müßte ich erst voll laden.
Umständlich.
Der Inster ist mit der Höchstladeleistung von 120kw bei 49kwh-Akku angegeben.
Ladung 10>80% in 32min.
Auf die Ladekurve bin ich schon gespannt.
Denn in meiner Umgebung gibt es nur 50kwLader und in der weiteren einen 100kw Lader.
Soll heißen das man vermutlich pi mal Daumen 1,5 Stunden am teuren Schnellader für eine Volladung bräuchte wobei nach 45 Min. Noch ein Aufschlag dazu käme.
Normalerweise lade ich jetzt öffentlich
meist 1,5 h in der Nacht um meinen Tucson voll zu bekommen.
Den Inster müßte ich bei 11 kw dann rund 5 Stunden laden.
Auch mühsam beim weiteren wegfahren.
Bevor das hier von irgendjemandem missverstanden wird, lösen wir mal besser auf, es sind keine LFP-Batterien im Inster verbaut.
Finde ich persönlich auch besser so. Ansonsten wäre das Fahrzeug schwerer geworden und hätte bei niedrigen Temperaturen Ladeprobleme bekommen. LFP wird eh nur von den Herstellern schöngeredet, in erster Linie sparen die sich mit der Verwendung dieser nur Kosten und erhöhen ihre Gewinnmarge.
LFP werden nicht nur von den Herstellern "schöngeredet". Natürlich gibt es von Herstellerseite den Vorteil, dass die günstiger sind. Inwieweit das dann ein Vorteil für die Kunden ist, kommt auf die Preisgestaltung des Herstellers an.
Aber LFP haben auch physikalisch Vorteile. Sie sind meist robuster was Degradation angeht, bei "Totalversagen" z.B. Unfall sicherer (wobei NMC auch sehr sicher ist) und benötigen weniger seltene Erden (dadurch eben unter anderem günstiger).
Dafür sind sie im Vergleich zu NMC schwerer, laden bei Kälte viel schlechter, sind schwieriger vom Batteriemanagement zu steuern und haben eine geringere Energiedichte ("kleinerer" Akku in selbem Volumen des Akkupacks)
Je nach Anwendungsfall der Batterie könnte es sinnvoll sein, die eine oder andere Batteriezusammensetzung zu bevorzugen. Im Inster haben wir momentan natürlich keine Wahl und damit fällt das natürlich weg. Zudem sind die einzelnen Vor- und Nachteile jetzt auch nicht extrem. LFP ist im Winter mit guter Batterieheizung auf Langstrecke und Lademöglichkeit zuhause kein Problem. Und ein NMC mit gutem Batteriemanagement der nicht dauernd auf 100% herumsteht wird das Autoleben auch locker überdauern.
Bezüglich des Inster ist natürlich gut möglich, dass wir über den NMC froh sind. Entweder wäre es mit LFP schwerer geworden (sofern da überhaupt Platz für eine physikalisch größere Batterie gewesen wäre), oder wir hätten eine kleinere nutzbare Kapazität bekommen. Kleines Auto, wenig Platz...
Es wurde aber oft spekuliert, dass die kleine Akkuvariante LFP bekäme und die große NMC. Wie z.B. bei Tesla. Das Model 3 Standard Range mit LFP und die Long Range NMC. Der Akku nimmt bei beiden Varianten grob den selben Platz ein und die Autos wiegen +- das Selbe. Standard Range ist entsprechend günstiger und Long Range kommt weiter. (Anmerkung: Long-Range mit Allrad ist natürlich schwerer)
Hier schön zu sehen beim Vergleich des "Model 3 Standard" und "Model 3 Max. Reichweite RWD". https://de.wikipedia.org/wiki/Tesla_Model_3#Verfügbare_Varianten
Zellchemie: LFP - NMC
Energieinhalt, nutzbar: 60kWh - 79kWh
Leergewicht ohne Fahrer: 1761kg - 1747kg
Im Grundsatz sind wird uns dann ja einig, nur eines, in Akkus sind keine seltenen Erden enthalten
Spannend. Tatsächlich zählen Lithium und Kobalt nicht wirklich zu den "seltenen Erden". Werden aber im allgemeinen Sprachgebrauch (wie auch oben von mir...) ungenau mit hinzugenommen. Wieder was gelernt, danke.
Dann bitte mein "seltene Erden" durch z.B. teure/kritische Rohstoffe ersetzen.