49 vs 42 kwh

  • Abend zusammen,

    Nach langem hin und her (leasing/Kauf) bin ich nun bei dem Entschluss, mir einen Inster zu kaufen. Mir reicht tatsächlich die Grundausstattung in Select, verschiebbar Rückbank und sitzheizung sind mir den Preis einfach nicht wert. Auch das Effizienzpaket benötige ich einfach nicht.


    Mein Händler hat mir für den select, 42kwh, Standardfarbe, 20.730€ angeboten.


    Ich habe jetzt, nach der Entscheidung einen Inster zu kaufen angefangen zu überlegen, vielleicht doch die 49kwh zu nehmen.


    Meine täglichen Strecken sind grundsätzlich im Umkreis von 50km.

    2/3x im Jahr Phantasialand, insgesamt 340km, 7/8x Moviepark, insgesamt 130km, 1/2x Europapark, 600km.

    4/5x diverse 400km.


    Wohin würdet ihr tendieren? Das in der bestellliste im Forum fast nur 49kwh stehen hat mir Ja echt zu denken gegeben😂


    Die 42kwh, Select, Standardfarbe hat mein Händler im Zulauf, soll aber dennoch noch bis August dauern.


    Lieben Gruß

  • Reichweiten- und fahrleistungstechnisch ist der Unterschied zu gering, der kleinere Akku genügt.

    Vermutlich ist der Prime und der Cross aus dem Grund der ausschließlich erhältlichen 17"-Räder nur mit dem grossen Akku zu bekommen.

  • Meine täglichen Strecken sind grundsätzlich im Umkreis von 50km.

    2/3x im Jahr Phantasialand, insgesamt 340km, 7/8x Moviepark, insgesamt 130km, 1/2x Europapark, 600km.

    4/5x diverse 400km.

    Wohin würdet ihr tendieren?

    Das ist natürlich immer eine Entscheidung auf Basis der individuellen Situation.
    Wie planbar ist Dein Alltag? Kommen ad hoc-Fahrten vor, auf denen geladen werden muss? Fährst Du zu 100% allein oder hast Du bei längeren Strecken Passagiere - etc etc.


    Mein erstes BEV war ein I3s 120Ah mit ähnlicher Kapazität, nur etwas weniger Ladeleistung. Meine Einschätzung (und Erfahrung) Stand heute:
    Ich würde, wenn es finaziell geht, spätestens bei einem Kauf (und vermutlich geplant längerer Nutzungsdauer) immer den größeren Akku nehmen. Und auch wenn Du das Auto nach ein paar Jahren verkaufst, wird der große Akku ein Vorteil sein und Du bekommst einen guten Teil des heutigen Aufpreises zurück.


    Natürlich gibt es, gerade wegen der geringen Kapazitätsdifferenz beim Inster, auch Argumente für die kleine Version. Meine Tochter hat auch einen 42kWh (Trend) bestellt.

    Meine persönliche Tendenz ist aber: Großer Akku - und kleine Räder. Liegt bei mir aber auch daran, dass ich zu Hause von PV laden kann und daher öffentliches Laden hasse 8)


    Andere Sichtweise: Wenn Du selbst schon so "vernünftig" und konsequent bist, auf den "Trend" zu verzichten, sind die 42 kWh einfach nur logisch. Ladeleistungen sind ja auch fast identisch.

  • Hab auch nen Select genommen mit Effizienzpaket und großem Akku.

    Da der Aufpreis in meinem Falle unter 1.000€ lag für den Upgrade auf 49kwh war das aus meiner Sicht ein „no-brainer“

    Sind ja immerhin 17% mehr Akku


    Da ich nicht vorhabe den Wagen sonderlich lange zu fahren geht’s nicht nur um meine Bedürfnisse, sondern um eine möglichst große Käufergruppe beim Verkauf.


    Und das Effizienz Paket in Kombination mit dem großen Akku machen den Wagen deutlich interessanter für Laternenparker. Außerdem ist er dadurch auch im Winter passabel Langstrecke tauglich und damit auch interessant für Wenigfahrer, die nen Allround Auto suchen, und eben nicht nur aus Zweitwagen nutzen wollen

  • Und auch wenn Du das Auto nach ein paar Jahren verkaufst, wird der große Akku ein Vorteil sein und Du bekommst einen guten Teil des heutigen Aufpreises zurück.

    Ich glaube eher, dass der Verkauf nur etwas schneller geht, vom Aufpreis wird man nicht viel wiedersehen.

  • Es war ja scheinbar mal geplant, dass der 42kWh Akku ein LFP-Akku wäre. Da wäre es denke ich tatsächlich eine schwierigere Entscheidung gewesen, ob kleiner LFP oder großer NMC Akku. (Haben beide vor und Nachteile, aber der LFP ist tendenziell etwas "robuster".)

    D.h. wenn man das Auto vorhat in Grund und Boden zu fahren, wäre ein LFP-Akku je nachdem die bessere Wahl gewesen, da der auf sehr lange Sicht etwas weniger Degradation hätte und man damit dann irgendwann für den günstigeren Preis eine ähnliche Reichweite bekäme.

    Jetzt mal ganz grob gesagt. Kommt natürlich darauf an, wie das Auto tatsächlich bewegt oder "misshandelt" wird.


    Jetzt stellt sich die Frage aber nicht und ich würde auch versuchen fast immer auf den großen Akku zu gehen. Nach längerer Zeit pendelt sich die Degradation gerne bei ~10% ein. Bsp. bei Tesla: https://teslawissen.ch/tesla-d…lust-der-akku-kapazitaet/

    Das muss man dann natürlich bei der Reichweite abziehen. Wenns aber nur ein Kurzstrecken-, Stadt-, Zweit- oder 1-2 Jahresleasingauto ist, kann das aber natürlich auch egal sein.

  • Wenn man zu sich ehrlich ist, wird der Wiederverkaufswert ziemlich schlecht sein.

    Warum.

    Die Technologie geht sehr schnell voran und die Akkutechnik besonders.

    Was heute aufpreispflichtlg ist, ist morgen Standard.

    In ein paar Jahren in NMC Akkutechnik schon veraltet und Autoakkus haben bei gleicher Größe und Gewicht mehr Energieinhalt.

    Mit ausgefeilter Technik und besseren Motoren werden die Fahrzeuge immer mehr Reichweite zu kleineren Preisen haben.

    Von da her ....


    Wenn meine Fahrzeuge nicht in der Familie weitergegeben werden würden, würde ich mir kein solches Fahrzeug kaufen.

  • Moin zusammen,

    Danke erstmal für eure Beiträge. Ich habe durchaus im Kopf, dass ich die karre in ggf. 4-6 Jahren weiterverkaufen möchte. Ich denke dass die Restgarantie auf den Akku da auch noch gut verkaufsfördernd ist.

    Im leasing würde mich das Auto in 4 Jahren ca 10.000€ kosten. Ob das ganze dann reibungslos bei der Rückgabe läuft oder noch ausbesserungen nötig sind weiß man ja auch nicht.


    Ich halte es dennoch für realistisch, dass die karre in 4 Jahren noch 10.000€ mindestens bringt. Von daher ist für mich das kaufen die bessere Option, auch wenn sich die Technik schnell weiterentwickelt.

  • Natürlich ist es richtig, dass die Technologie voranschreitet. Aber das geht nicht so schnell wie viele immer angeben. Wenn es eine tolle neue Technologie gibt, muss sie sich erst in der Realität bewähren, und sie ist in der Regel erst einmal teuer. Es gibt auch nicht die Produktionsanlagen, um große Mengen davon herzustellen und die bestehenden Produktionsanlagen für die "alte" Technologie werden nicht einfach eingestampft, sondern die Batterien werden im Zweifel etwas günstiger verkauft und das sind dann die Batterien, die in den günstigen Modellen landen.

    Wenn die neue Technologie vor allem Energiedichte und Ladegeschwindigkeit bringt, dann werden diese wenigen "neuen" Akkus zunächst in hochpreisigen Modellen verbaut. Bis die Produktionskapazitäten für die günstigeren Modelle da sind, dauert es in der Regel ziemlich lange.

    So ein neues Modell wird ja auch über Jahre geplant. Bestes Beispiel ist der ID2. Da redet der VW Konzern seit über 2 Jahren drüber und er ist immer noch nicht da und wirklich günstig ist er auch nicht.


    Die Elektroautos verlieren bisher auch nicht wirklich mehr an Wert als die Verbrenner.


    Als wir vor ca. 4 Jahren unser erstes E-Auto gesucht haben, hat uns der VW-Händler auch gesagt, dass der ID3, den wir uns angeschaut hatten, "in den nächsten Jahren alte Technik" sein wird und er würde kein e-Auto kaufen. Und was hat sich in der Zwischenzeit technisch in diesem Preissegment getan? So gut wie nichts.

    Wenn man ein Auto braucht und keinen Stinker mehr fahren will, gibt es keinen Grund, sich jetzt nicht für ein Elektroauto zu entscheiden. Der e-Auto Gebrauchtmarkt fährt ja jetzt auch erst richtig hoch.


    Wenn man >5 Jahre in die Zukunft schaut, dann vielleicht. Aber dann muss man auch noch 5 Jahre seines Lebens mit einem Verbrenner verbringen.

  • Ich halte es dennoch für realistisch, dass die karre in 4 Jahren noch 10.000€ mindestens bringt. Von daher ist für mich das kaufen die bessere Option, auch wenn sich die Technik schnell weiterentwickelt.

    Es ist natürlich immer auch viel Glaskugellesen dabei, aber ich würde die Wette auch eingehen, dass mind. 10.000€ zu erreichen sind. Das ist auch irgendwie so eine "magische Grenze".

    Um eine 4-5 Jahre alte Renault Zoe unter 10.000€ zu bekommen, muss man sich scheinbar schon recht anstrengen und eine mit Batteriemiete nehmen.